Atem

Das lateinische Wort anima bedeutet sowohl Atem als auch Seele. Neben der ila-Atemsitzung arbeiten wir mit einer Vielzahl von Atem-Spürübungen und Atemmassagen, die das Bewusstsein für unsere Atemräume vertiefen, unser Wohlbefinden steigern und uns unseren Körper als Leib meditativ erlebbar werden lassen.
Dem gegenüber spielt die ila-Atemsitzung für die Selbsterforschung und Bewusstseinserweiterung eine heraus-ragende Rolle. Wir arbeiten mit dem verbundenen Atmen, wie es ähnlich im Rebirthing und im Holotropen Atmen zu finden ist. In den ila-Atemsitzungen arbeiten wir prozessorientiert, das heißt, dass wir in den durch die Atmung initiierten Prozess vertrauen und ihm folgen.
Durch den erhöhten Energiefluß können Gefühle, Wahrnehmungen und innere Bilder, die im Alltag durch vermindertes Atmen verdrängt oder kontrolliert werden, nun auftauchen. Blockaden werden spürbar und aktiviert - es kribbelt, das Leben fließt wieder deutlicher durch den Körper.
Die Sitzung wird von Musik begleitet, die KlientInnen liegen mit geschlossenen Augen. So fällt es leichter, die Aufmerksamkeit zu sich selbst hin zu lenken - von der Außenwahrnehmung zur Innenwahrnehmung. Ein zeitlich begrenzter Rückzug, der häufig die innere Bilderwelt anregt und die Regression auf frühere Erlebnisse begünstigt. Auch transpersonale Räume sind eher zugänglich, wenn die Außenwahrnehmung zurücktritt.
Stan Grof beschreibt mit seinen perinatalen Matrizes die Landkarte der Erfahrungen während und nach der körperlichen Geburt. Sein Modell bietet auch einen Rahmen für die Grundstruktur spiritueller Erfahrungen.

integrale LeibarbeitKörperAtemSeele
 
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